Gesunde Bio Bettwäsche für erholsamen Schlaf

Gesunde Bio Bettwäsche für erholsamen Schlaf

Leinenbettwäsche

Die richtige gesunde Bio Bettwäsche für erholsamen Schlaf ist das wichtigste für einen guten Start in den Tag.

Wir unterscheiden in verschiedene Typen von Bettwäsche: Sommerbettwäsche und Winterbettwäsche

Biber Bettwäsche –

Biberstoff ist ein dichtes Gewebe aus Baumwolle, das ein- oder beidseitig z. B. durch Walken aufgeraut wurde. Der Stoff wird dadurch etwas dicker, flauschig und weich, sodass er auf der Haut als wärmer empfunden wird. Namensgebend für den Stoff ist vermutlich das gleichnamige Säugetier. Biber wird daher vorwiegend für Winterbettwäsche, warme Unterwäsche und Flanellhemden verwendet. Ursprünglich wurde Biber nur in Köperbindung hergestellt; der heute für Bettwäsche verwendete Stoff ist meist leinwandbindig.

Biber wird auch Rauhcouverture oder Baumwollflanell genannt. Die englische Bezeichnung lautet Flannelette. Typ: Winterbettwäsche

Leinenbettwäsche –

Leinengewebe werden traditionell für Bett- und Hauswäsche verwendet. In dieser Nutzung wurden sie in der Vergangenheit von der billigeren Baumwolle verdrängt, erleben aktuell eine Renaissance aufgrund der vielfältigen positiven Eigenschaften wie langlebig, farb- formstabil  und schmutzabweisend unter anderem für Allergiker sehr gut geeignet. Neue Einsatzgebiete wie Kleidung und Dekorationsstoffe kommen hinzu, besonders in Form handgewebter hochpreisiger Produkte. Typ: Sommerbettwäsche z.B. Kollektion Misty, Winterbettwäsche: Kollektion Lovely Linen,

Satin Bettwäsche –

Satin ist ein Gewebe, das in Atlasbindung hergestellt wird. Der synonyme Begriff Atlas ist heute im Handel bedeutungslos; am ehesten ist er noch in kostümgeschichtlichem Zusammenhang für Seidenstoffe in Gebrauch. Wegen des starken Glanzes wird vor allem der schwere Duchessesatin besonders für festliche Kleidung (Abend- und Brautkleider) verwendet. Der glatt-kühle, fließende Griff vor allem der Varianten Crêpe Satin und Charmeuse macht diese für Unterwäsche, Futter, Miederwaren und (seltener) für Bettwäsche beliebt. Typ: Sommerbettwäsche

Renforce Bettwäsche –

Die Standardwebart Renforcé (französich für: verstärkt) ist für Baumwolle in der Leinwandbindung geeignet. Die Leinwandbindung ist eine der drei Grundbindungen beim Weben. Diese Art des Webens weist eine enge Verkreuzungsdichte auf, denn jeder Kettfaden wird abwechselnd unter und über einen Schussfaden gelegt. So entsteht ein mittelfeines, weiches und glattes Gewebe, das sich angenehm auf der Haut anfühlt. Die Leinwandbindung ist eine bindungsgleiche Webart, da die obere und untere Seite des Materials das gleiche Warenbild aufzeigt. Renforcé Gewebe gilt als strapazierfähig,  hohe Saugfähigkeit und die Struktur der Oberfläche schafft die ideale Voraussetzung zum Bedrucken. Das Textil findet Verwendung in der Mode, für Kinderbettwäsche und andere textile Artikel für Kinder. Außerdem eignet es sich gut für den Sommer und ist sehr beliebt als Überzug für Sommerbettdecken. Typ: Sommerbettwäsche

Jersey Bettwäsche –

Ein Jersey (in der Schweiz: Tricot, von französisch tricoter, stricken) ist ein weicher, oft elastischer Stoff, gestrickt oder gewirkt, aus Garnen, aus Viskose oder Viskosemischungen, Wolle oder Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide. Er wirkt ähnlich einem Gewebe mit leichter Rippenmusterung. Der Name stammt vermutlich von der größten und bekanntesten der Kanalinseln, der Insel Jersey. Im Jahr 1879 schneiderte die Engländerin Lillie Langtry ein Kostüm aus Wolljersey. Den Durchbruch – auch in der Haute Couture – schufen die Kollektionen von Coco Chanel, die für ihre Entwürfe häufig baumwollene Maschinentrikotstoffe verwendete.

Jerseystoff wird hauptsächlich für Bekleidung wie T-Shirts und Unterwäsche oder für Bettwäsche verwendet. Jersey-Bettwäsche ist geschmeidig, weich, außerdem atmungsaktiv, saugfähig und trocknergeeignet.

Perkal Bettwäsche –

Perkal ist ein leichtes Gewebe aus 100% Baumwolle. Wegen seiner glatten, feinen Oberfläche wird es vorrangig als Sommerbettwäsche eingesetzt. Das Material ist saugfähig und wird bedruckt oder als garngefärbte Variante angeboten. Typ: Sommerbettwäsche

Flanell Bettwäsche –

Man unterscheidet Wollflanell und Baumwollflanell. Wollflanelle können aus Kammgarn oder Streichgarn bestehen und werden vorwiegend in Köperbindung hergestellt. Sie werden nur leicht gewalkt. Klassisch sind die Wollqualitäten als Melange im typischen Flanellgrau. Baumwollflanelle dagegen werden gerauht und sowohl in Leinwandbindung als auch in Köperbindung gewoben. Der Flor wird kurz und gleichmäßig geschmirgelt.  Dieses angeraute Material, in der Regel aus aus 100% Baumwolle ist besonders weich und sorgt für angenehme Wärme. Dieser Naturstoff ist dank der Baumwolle saugfähig und pflegeleicht. Typ: Winterbettwäsche

Microfaser Bettwäsche –

Mikrofasergewebe sind außergewöhnlich weich und formbeständig. In Bekleidung aus Mikrofaser findet sich normalerweise ein Etikett mit einem Hinweis auf Mikrofaser, z. B. „100 % Polyester-Mikrofaser“. Mikrofasern können aus synthetischen oder natürlichen Werkstoffen gefertigt werden. Viele Hersteller benutzen eigene Warenzeichen, um ihre Kunstfasern zu beschreiben. Ein paar Beispiele:

  • Polyester: Trevira Finesse, Diolen® Soft, Fortrel Microspun, DuPont Micromattique, Primabelle, Shingosen
  • Nylon: Timbrelle®, Supplex Microfiber, Tactel® Micro, Silky Touch
  • Acryl: Microsupreme
  • Zellulose: Lyocell

Mikrofaser zeichnet sich durch eine besonders flauschige Oberfläche aus und eignet sich besonders für kalte Winternächte. Hergestellt aus einer Polyester-Mikrofaser ist dieses Material schnell trocknend und bügelfrei. Auch dieses Material sollte ohne Weichspüler gewaschen werden.  Typ: Winterbetttwäsche/Sommerbettwäsche

Bio Bettwäsche –

keine Zusätze von Chemikalien im Anbau oder Fertigung, hohe Temperaturverträglichkeit, unbehandelt, teilweise oder vollständig GOTS-zertifiziert, IVN (Herausgeber von GTOS) zertifiziert, IFOAM-Standards, kbA-Baumwolle (kontrollierter biologischer Anbau), PURE und PURE dyed/printed (japanisches Siegel von JOCA)

Aufgrund der Regelungen der GOTS Kennzeichnungspflicht werden und können nur die Stoffe als GOTS zertifiziert gekennzeichnet werden, deren gesamte Wertschöpfungskette zertifiziert ist. Der überwiegende Teil der Sortiments-Stoffe von stoffbotin wurde nach diesen Richtlinien hergestellt und produziert. Ist ein Großhändler oder ein Lieferant nicht zertifiziert gilt die GOTS-Kette als unterbrochen und der Stoff gilt nicht mehr als GOTS zertifiziert. Hintergrund hierfür ist, dass es derzeit nur Betriebszertifikate gibt. D.h. nicht der einzelne Stoff wird zertifiziert sondern die Betriebe die an der Herstellung und am Vertrieb des Stoffes beteiligt sind haben eine Zertifizierung.  Ein Stoff kann somit nach den strengen ökologischen GOTS-Richtlinien hergestellt und produziert sein und trägt trotzdem kein GOTS-Zertifikat.

Oeko-Tex ® Zertifikat – Leinenstoffe

Stoffe ohne Chemikalien

Oeko-tex chemical free and safe textiles

Der Oeko-Tex ® Standard 100 ist ein System, daß zur Analyse und Zertifizierung von textilen Materialien auf allen Stufen der Produktion  eingeführt wurde,  wie zum Beispiel Rohstoffe und gefärbte Stoffe, Fertigprodukte und alle Arten von Kleidung, Haus-und Heimtextilien, sowie Bettwäsche und Vorhänge. Ada & Ina Oeko-Tex ® Stoffe sind mit dem folgendem Logo gekennzeichnet:

 

Allgemein

Leinen

Gegenüber anderen Bastfasern ist die Leinenfaser gut teilbar und fein verspinnbar, was sie für Wäsche und Kleidung auszeichnet. Die Leinenfaser ist glatt und das Leinengewebe schließt wenig Luft ein, so ist Leinen flusenfrei und wenig anfällig gegen Schmutz und Bakterien, die Faser ist von Natur aus bakteriozid, fast antistatisch und schmutzabweisend.

Leinen nimmt bis zu 35 % Luftfeuchtigkeit auf und tauscht diese Feuchtigkeit auch schnell mit der Umgebungsluft aus, wirkt somit kühlend, ist dennoch trocken wärmend. Deswegen wird das Gewebe gern für Sommerbekleidung eingesetzt. Die Wasserhaltung auf der Oberfläche ist auch Ursache der antistatischen (und damit schmutzabweisenden) Eigenschaft. Die Leinenfaser ist sehr reißfest und extrem unelastisch. Aufgrund der geringen Elastizität ist Leinen knitteranfällig; die Reißfestigkeit macht das Leinen strapazierfähig und langlebig. Leinen ist stark und muss nicht wie Baumwolle nachgestärkt werden. Es hat natürlichen Glanz und Stärke.

Anfällig ist Leinen jedoch gegenüber Reibung gegeneinander. Seine Scheuerfestigkeit ist geringer als die der Baumwolle; es sollte deswegen bei Wäsche der Schongang eingesetzt werden oder bei Handwäsche nur gestaucht und nicht gerieben werden.

Leinen ist gegen Waschlaugen, Waschmittel, Kochwäsche, chemische Reinigung und hohe Temperaturen beim Bügeln unempfindlich. Trockene Hitze schädigt das Gewebe, daher muss es zum Bügeln noch leicht feucht sein, Wäschetrockner sind ungeeignet.

Gängige Größen: 145x210cm, 135x200cm, 240x220cm, 160x210cm, 155x220cm,

Auch Verwendung in: Kopfkissen, Spannbettlaken, Bettlaken in Übergröße, Tagesdecken sowie in technischen Stoffen aufgrund seiner hohen spezifischen Festigkeit und Steifigkeit.

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Quelle: Wikipedia, Herstellerangaben, eig. Recherche,

 

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